Fondsmanagerkommentar, Februar 2018

"Belastet wurde die Performance unseres Fonds im Berichtsmonat u.a. durch die Kursrückgänge der Technologie- und Goldminenunternehmen in unserem Portfolio. Beide Gruppen von Unternehmen zählen zu den Grundpfeilern unserer strategischen Ausrichtung..."

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Kurzkommentar: Wundervolle Preise?, April 2017

 "It's far better to buy a wonderful company at a fair price than a fair company at a wonderful price." Plädoyer für eine zeitgemäße Anlagestrategie im Sinne Charlie Mungers. 

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5 Sterne von Morningstar, April 2017

Morningstar verleiht dem Value Intelligence Fonds AMI ein 5-Sterne Rating in der Kategorie Mischfonds Aggressiv Global über 3 bzw. 5 Jahre sowie über den Gesamtzeitraum.

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Kurzkommentar: Ausblick 2017, Januar 2017

"Mit Qualität und Flexibilität zum wetterfesten Portfolio." Rückblick auf ein sehr erfolgreiches Jahr und eine Zusammenfassung unserer Anlagestrategie für 2017.

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Manager Magazin im Interview mit Jean-Marie Eveillard, August 2016

Manager Magazin Interview mit VIA's stilistischen Vorbild und 4-maligen Referenten der Value Intelligence Conference. "Mehr als 13 Prozent Rendite (über drei Jahrzehnte) pro Jahr: Value-Vorreiter Jean-Marie Eveillard erklärt, wie Anleger seiner Strategie heute folgen können."

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Konferenz-Nachlese: FuW Artikel zum Asset Allocation Panel, Juni 2016

Jean-Marie Eveillard und Edward Chancellor im Gespräch mit Gegor Mast

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Wundervolle Preise? Warum billig nicht zwangsläufig attraktiv ist...

Quelle: Factsheet, Value Intelligence Fonds AMI, Februar 2017; Ampega Invement GmbH

"It's far better to buy a wonderful company at a fair price than a fair company at a wonderful price." Charlie Munger

Den deutlichen Zinsanstieg der 10-jährigen US Treasuries seit der Wahl Trumps scheint der Markt relativ gelassen zur Kenntnis zu nehmen. Darin spiegelt sich die Hoffnung wider, dass es Trump gelingt die „Animal Spirits" zu aktivieren, die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zu erhöhen und damit das wirtschaftliche Wachstum zu stimulieren. Inwiefern die Hoffnungen auf einen nachhaltigen Aufschwung erfüllt werden, bleibt abzuwarten. So beruht unsere anhaltende Präferenz für US-Unternehmen nicht auf der Annahme, dass das Wirtschaftswachstum oder die Unternehmensgewinne positiv überraschen werden. Vielmehr finden wir insbesondere in den USA globale Marktführer zu fairen Preisen, welche die Kapitalkosten bei jeder Wetterlage verdienen können. Mit der Generalisierung, dass amerikanische Unternehmen teuer und europäische vergleichsweise attraktiv sind, können wir deshalb wenig anfangen.

Das entscheidende Kriterium für einen Value Investor kann nicht allein die Höhe des KGVs eines Unternehmens sein. Wichtiger ist die Antwort auf die Frage, wie nachhaltig die aktuellen Gewinne sind. In diesem Zusammenhang sind US-Unternehmen wie Alphabet, Microsoft oder Berkshire Hathaway nach wie vor Geschäftsmodelle von herausragender Qualität und Stabilität, deren „faire" KGVs gerade jetzt vergleichsweise attraktiv sind. „Wunderbare" KGVs können dagegen in vielen Fällen Ausdruck nicht nachhaltig erzielbarer Gewinne und Margen sein, insbesondere in zyklischen Branchen, die über Jahre hinweg von der Liquiditätsschwemme profitiert haben. Charlie Mungers zeitlose Erkenntnis ausgerechnet jetzt - d.h. in einem extrem manipulierten ökonomischen Umfeld - zu ignorieren, könnte eine potentiell teure Fehleinschätzung sein.

Dieser Kommentar wurde auch auf Linkedin veröffentlicht. Wer auch auf diesem Wege über unsere Fonds und Aktivitäten informiert werden möchte, dem empfehlen wir, sich mit Stefan Rehder auf Linkedin zu vernetzen.