„Billig ist nicht gleich attraktiv“

Stefan Rehder spricht im Interview mit Fondsxpress über Automobilwerte, Airlines und Amazon.

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5 Sterne für zwei VIA-Fonds

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die Ratingagentur Morningstar den beiden vermögensverwaltenden Aktienfonds der Value Intelligence Advisors GmbH (VIA) per 31.05. ein Gesamtrating von 5 Sternen verliehen hat.

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Abweichende Value Perspektiven: Don´t be greedy!

Warren Buffett überraschte Anfang Mai viele seiner Anhänger mit einem relativ vorsichtigen Ausblick. Statt „gierig" zu sein, wenn sich andere „fürchten", erklärte er, trotz rückläufiger Notierungen „keine attraktiven Investments" zu finden.

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Abweichende Value Perspektiven: Macro Matters! 

Im März wurde den Marktteilnehmern bewusst, dass neben der Gesundheitskrise eine längere Konjunkturkrise droht.

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„Der Markt unterschätzt das Potenzial von Alphabet und Facebook", Februar 2020

Stefan Rehder im Interview mit The Market. 

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„Frostige Träume", Dezember 2019

Permanent niedrige Zinsen sind ein wahrscheinliches Szenario, nicht aber das einzige. Gedanken zur "Permafrost-These", dem US Anleihemarkt und den Implikationen für die Aktienselektion der VIA Fonds.

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„Äpfel mit Birnen vergleichen", August 2019

Smart Investor im Gespräch mit Caesar Bryan, Gabelli, dem Sub-Advisor des neuen Value Intelligence Gold Company Fonds
(Auflage 22.08.2019).

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Value Investing 2018: "Money is not supposed to be free."

Quelle: Stefan Rehder, Value Intelligence Fonds AMI

"Money is not supposed to be free." - Jean-Marie Eveillard

Die Weltwirtschaft erlebt aktuell ein bemerkenswertes Zwischenhoch. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich das BIP Wachstum in allen großen Industrienationen 2018 beschleunigt. Gleichzeitig mehren sich die Signale, dass die Zentralbanken die Gunst der Stunde nutzen möchten, um den Ausstieg aus der ultra-lockeren Geldpolitik der letzten Jahrzehnte zu wagen. Damit könnte - so eher vorsichtige Stimmen - die liquiditätsgetriebene Hausse in allen Assetklassen ihr Ende finden.

Wir möchten dennoch nicht ausschließen, dass steigende Zinsen und Inflation zunächst als positive Signale interpretiert werden und die Aktienmärkte neue Rekordhöhen erklimmen. Das wirtschaftliche Momentum sollte unseres Erachtens aber nicht von den strukturellen Herausforderungen ablenken. Viel zu lange haben die Zentralbanken Probleme kaschiert, indem sie den wichtigsten Preis - den Preis des Geldes in Form des Leitzinses - manipuliert und damit die Risikoprämien in sämtlichen Assetklassen auf historische Tiefststände gedrückt haben. „Geld sollte es nicht umsonst geben", so Jean- Marie Eveillard, einer der erfolgreichsten globalen Value Investoren aller Zeiten. Deshalb müssen sich Anleger fragen: Inwiefern hat ein jahrzehntelanger Trend fallender Zinsen und die damit verbundene Kreditexpansion Menschen dazu verleitet, Investitionen oder Konsumausgaben zu tätigen, die sie früher oder später bereuen werden?

Trotz unserer ausgeprägten Vorsicht teilen wir die gängige These, dass Unternehmen mit Preissetzungsmacht im Zeitalter der gezielten Abwertung fast sämtlicher Währungen eine wirkungsvolle Möglichkeit repräsentieren, den realen Kapitalerhalt sicherzustellen. Dies werden aber nur jene Qualitätsaktien wirkungsvoll leisten können, deren Preis nicht deutlich über dem intrinsischen Wert liegt. Davon offeriert uns Mr. Market zum Ende des Jahres 2017 relativ wenige, insbesondere wenn man niedrige Zinsen nicht in alle Ewigkeit extrapoliert. Sollten sich aber Türen für Neuanlagen öffnen, dann werden wir sie nutzen.

Dieser Kommentar wurde auch auf Linkedin veröffentlicht. Wer auch auf diesem Wege über unsere Fonds und Aktivitäten informiert werden möchte, dem empfehlen wir, sich mit Stefan Rehder auf Linkedin zu vernetzen.